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Wir treiben die Wind­energie nachhaltig voran.

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Wir sind ein 100%iges EnBW-Serviceunternehmen für Windenergie. Unsere regional verankerten und international vernetzten Teams sorgen effizient, flexibel und herstellerunabhängig für maximale Verfügbarkeit, Leistungsstärke und Sicherheit Ihrer Anlagen – mit Service, Projekten und Monitoring aus einer Hand.

200 +

betreute Windenergieanlagen

20 +

Serviceteams in Deutschland

30 +

Jahre Erfahrung

5000 +

Artikel auf Lager

Visionen & Ziele
Wir bringen die Windenergie nachhaltig voran.
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Unser Ziel ist es, den Betrieb von Windenergieanlagen effizienter, zuverlässiger und wirtschaftlicher zu machen. Mit innovativen Methoden, moderner Technik und einem partnerschaftlichen Miteinander unterstützen wir Betreiber dabei, ihre Anlagen langfristig leistungsstark und sicher zu betreiben. Dabei setzen wir auf Transparenz, Fachkompetenz und Lösungen, die echten Mehrwert schaffen.

Kunden

Wegweisend. Zusammen.

Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um ihre Windenergieanlagen zuverlässig, effizient und nachhaltig zu betreiben. Maßgeschneiderte Lösungen, hohe Servicequalität und technische Expertise stehen dabei stets im Mittelpunkt.

Meilensteine
Unserer Geschichte im Überblick

Wir sind überzeugt, dass Menschen mit Pioniergeist die treibende Kraft hinter positiven Veränderungen sind. Daher sind wir bestrebt, unseren Teil dazu beizutragen, um ihre Mission zu unterstützen. Dies erreichen wir, indem wir uns kontinuierlich weiterentwickeln und unser Geschäft an Ihre Anforderungen anpassen.

1997
Das Geburtsjahr der EnBW

Aus zwei mach eins: Am 20. August 1997 schließen sich mit der Badenwerk AG und der Energie-Versorgung Schwaben GmbH (EVS) zwei Größen im regionalen Strommarkt zusammen. Ziele der neu gegründeten Energie Baden-Württemberg AG (EnBW): sich im internationalen Wettbewerb behaupten, Synergien nutzen, das Angebot erweitern. Bereits vier Jahre zuvor hatte das Bundeskartellamt die Verschmelzung der beiden Energieunternehmen genehmigt. Firmensitz wird das neue Verwaltungsgebäude in der Durlacher Allee in Karlsruhe, das das Badenwerk bereits im Juni bezogen hatte.

Durlacher Allee 93 – seit 1997 Hauptsitz der EnBW in Karlsruhe
1999
Strom ist nicht mehr gleich Strom

1998 setzt das Bundeswirtschaftsministerium eine neue EU-Energierichtlinie um und liberalisiert damit den deutschen Strommarkt. Wesentlicher Bestandteil: die Trennung von Energieerzeugung, -handel und -vertrieb einerseits und Netzbetrieb andererseits. Die EnBW stellt sich darauf ein und bietet als eines der ersten Energieunternehmen verschiedene Stromprodukte an. 1999 gründet sie die Yello Strom GmbH und sorgt mit einer auffälligen Werbekampagne bundesweit für Furore. Yello ist die erste Strommarke im neu aufkommenden Wettbewerb.

Yello Strom setzt einen neuen Akzent im deutschen Strommarkt.
2003
Verschmelzung der NWS mit der EnBW

Um die Position im liberalisierten Energiemarkt zu stärken, fusioniert die EnBW 2003 mit der Neckarwerke Stuttgart AG (NWS). Die NWS bringt neben ihrer Erzeugung und Netzinfrastruktur auch die Sparten Gas und Wasser sowie ihren Kundenstamm in den Konzern ein. Die NWS ihrerseits war 1997 aus dem Esslinger Kommunalversorger Neckarwerke Elektrizitätsversorgungs-AG und den Technischen Werken der Stadt Stuttgart AG (TWS) hervorgegangen.

Fusion der Neckarwerke Stuttgart AG (NWS) mit der EnBW
2005
Aus für Obrigheim nach 36 Jahren

Das Kernkraftwerk Obrigheim (KWO) stellt am 11. Mai 2005 um 7.58 Uhr den Leistungsbetrieb ein. Darauf hatten sich die EnBW und das Bundesumweltministerium 2002 im sogenannten Atomkonsens verständigt. Das KWO, direkt am Neckar zwischen Heidelberg und Heilbronn gelegen, war 1969 als damals größter Druckwasserreaktor Europas kommerziell ans Netz gegangen. In den 36 Jahren seines Betriebs erzeugte das Kraftwerk mehr als 90 Milliarden Kilowattstunden Strom. Der Rückbau beginnt im Jahr 2008 und gilt mittlerweile als Vorbild für andere Rückbaustandorte.

Luftbild des Kernkraftwerks Obrigheim
2009
Elektromobilität in der Region Stuttgart nimmt Fahrt auf

Die EnBW sucht 500 Pionier*innen für Elektroroller und steigt damit in den Ausbau der Elektromobilität ein. Im Juni 2009 war die Region Stuttgart vom Bundesverkehrsministerium als Modellregion für Elektromobilität ausgezeichnet worden. Die EnBW ist bei dem auf zwei Jahre angelegten Projekt als Partner mit an Bord. Sie stellt 500 E-Bikes für Testfahrer*innen zur Verfügung und plant zudem die Installation und den Betrieb von 500 privaten, 100 kommunalen und 100 öffentlichen Ladestationen. Damit will die EnBW das Thema Elektromobilität aktiv fördern und zukunftsfähig weiterentwickeln.

500 Elektronaut*innen testen die Alltagstauglichkeit der Elektromobilität.
2011
Ausstieg aus der Kernenergie

Die Bundesregierung beschließt 2011 nach dem Reaktorunglück von Fukushima den Atomausstieg bis zum Jahr 2022. Die EnBW Kernkraft GmbH (EnKK) verabschiedet noch im selben Jahr die Strategie für die Stilllegung der fünf EnBW-Kernkraftwerke; Neckarwestheim 1 und Philippsburg 1 stellen den Betrieb ein. Die EnKK entscheidet sich für den direkten Rückbau aller Blöcke – nach dem Vorbild des Kernkraftwerks Obrigheim, das die EnBW bereits 2005 vom Netz genommen hatte. Die Blöcke Neckarwestheim 1 und Philippsburg 1 werden seit 2017 zurückgebaut, Philippsburg 2 seit 2020 und Neckarwestheim 2 seit Mai 2023.

Abbruch des Kühlturms im Kernkraftwerk Philippsburg 2020
2011
Frischer Wind für die Energiewende

Parallel zum Ausstieg aus der Kernkraft läutet die EnBW die Energiewende ein: Im April 2011 geht mit dem Windpark EnBW Baltic 1 in der Ostsee der erste kommerzielle Offshore-Windpark Deutschlands ans Netz. Der konsequente Ausbau der erneuerbaren Energien nimmt Fahrt auf. Baltic 1 liegt 16 Kilometer nördlich der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und wird vom Hafen Barhöft, 18 Kilometer entfernt von Stralsund, betrieben. Acht Servicetechniker*innen arbeiten für den Windpark. Sie fahren täglich mit einem Mannschaftsboot zu EnBW Baltic 1 und führen dort Reparaturen und Wartungen aus.

Der Windpark EnBW Baltic 1
2013
Energiewende. Sicher. Machen.

Die EnBW präsentiert ihre Strategie 2020. Sie bekennt sich zur Energiewende und will „nah am Kunden“ sein. Den Erzeugungspark und die Netze gestaltet sie zum „Maschinenraum der Energiewende“ um, indem sie vor allem die erneuerbaren Energien ausbaut. Die Netztöchter der EnBW sind dabei für die Integration der erneuerbaren Energien sowie der Elektromobilität ins Energiesystem und letztlich für die sichere Versorgung verantwortlich. In Karlsruhe entsteht ein InnovationsCampus, um neue Geschäftsideen zu entwickeln.

Der InnovationsCampus ist die Ideenschmiede für neue Geschäftsmodelle.
2013
Neuer Steinkohleblock im RDK

Am Standort des Rheinhafen-Dampfkraftwerks Karlsruhe – kurz RDK – geht nach langjähriger Bauzeit ein neuer Steinkohleblock in Betrieb. Am 3. August 2013 wird RDK 8 erstmals mit dem Stromnetz synchronisiert und speist Strom in das Höchstspannungsnetz ein. Der Kraftwerksneubau ist wesentlicher Bestandteil einer umweltschonenden Energieversorgung. Mit einer Vielzahl von technischen Innovationen setzt RDK 8 weltweit einen neuen Maßstab für effiziente und damit umweltschonende Erzeugung von Strom und Fernwärme aus Steinkohle. 46 Prozent Nettowirkungsgrad bedeuten einen weltweiten Spitzenwert bei Steinkohlekraftwerken und stellen einen Quantensprung in Sachen Effizienz dar.

Am Standort des Rheinhafen-Dampfkraftwerks Karlsruhe ging nach langjähriger Bauzeit ein neuer Steinkohleblock in Betrieb.
2015
Windpark in der Ostsee: EnBW Baltic 2

Hoch über den Wellen der Ostsee erheben sich die 80 großen Windkraftanlagen von EnBW Baltic 2. Am 21. September 2015 geht der zweite Windpark der EnBW gut 30 Kilometer nördlich von Rügen offiziell in Betrieb – zwei Jahre nach dem Setzen der ersten Fundamente. Baltic 2 hat knapp ein Drittel größere Windräder als Baltic 1. Mit einem Areal von 27 Quadratkilometern ist er viermal so groß und kann sechsmal so viel Strom erzeugen. Aus dem starken und stetig wehenden Wind erzeugen die Windräder jährlich rund 1,2 Milliarden Kilowattstunden Strom für rechnerisch 340.000 Haushalte.

Hoch über den Wellen der Ostsee: der Windpark EnBW Baltic 2
2016
Neue Wege erschließen

Die EnBW übernimmt die Verbundnetz Gas AG (VNG). Das Leipziger Unternehmen beliefert rund 400 Stadtwerke, Regionalversorger und Industrieunternehmen in Deutschland, Italien, Österreich, Polen und Tschechien mit Erdgas. Die EnBW wird durch die Übernahme der VNG drittgrößter Gasanbieter Deutschlands. Entwicklungen wie Digitalisierung, Dezentralisierung des Energiesystems und Urbanisierung beschleunigen das Tempo der EnBW auf dem Weg vom Energieunternehmen traditioneller Prägung zu einem kompetenten Infrastrukturpartner auch über die Energie hinaus.

Die Kolleginnen und Kollegen von Verbundnetz Gas werden Teil der EnBW-Familie.
2019
Zukäufe unterstützen den Wandel

Mit dem Kauf des französischen Projektentwicklers Valeco stärkt die EnBW ihre Position bei den erneuerbaren Energien. Der Wind- und Solarprojektierer aus Montpellier zählt zu den Top 10 der Anlagenbetreiber im französischen Markt. Im gleichen Jahr erwirbt die EnBW die Plusnet GmbH aus Köln, einen Dienstleister im Bereich der Telekommunikation. Plusnet bewirtschaftet ein eigenes bundesweites Sprach-Daten-Netz und verfügt über langjährige Erfahrung mit dem Betrieb moderner Breitbandtechnologien. Damit verstärkt die EnBW ihren Wandel zum Infrastrukturpartner.

Valeco hat sich auf die Erzeugung erneuerbarer Energien in ganz Frankreich spezialisiert.
2020
Ein weiterer Schritt in Richtung Energiewende

Deutschlands größter Solarpark im brandenburgischen Werneuchen speist die erste Kilowattstunde Sonnenenergie ins Stromnetz ein. Die Anlage produziert etwa 180 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr und versorgt damit rein rechnerisch rund 50.000 Haushalte. Dadurch spart Werneuchen jährlich etwa 130.000 Tonnen CO₂ ein. Für die Erzeugung erneuerbarer Energien ist der Solarpark ein Meilenstein, denn Photovoltaik-Großprojekte wie dieses leisten einen spürbaren und kostengünstigen Beitrag zur Energiewende. Die Anlage wurde als erstes Projekt dieser Größe ohne EEG-Förderung realisiert.

Deutschlands größter Solarpark in Brandenburg
2021
Offshore-Wind von der Irischen See

In der Irischen See vor Großbritannien erhält die EnBW gemeinsam mit bp den Zuschlag für zwei Meeresflächen zur Entwicklung von Offshore-Windparks mit drei Gigawatt Gesamtleistung. Das entspricht der Stromversorgung von rund 3,4 Millionen Haushalten. „Mona“ und „Morgan“ bilden eines der größten Offshore-Windpark-Projekte der Welt und das größte, das die EnBW bislang realisiert hat. Die Inbetriebnahme des Doppelwindparks zwischen Liverpool und der Isle of Man ist für 2028 geplant. 2022 erhalten die EnBW und bp zudem den Zuschlag für das 2,9 Gigawatt starke Offshore-Projekt „Morven“ vor der schottischen Ostküste.

Offshore-Windpark EnBW Hohe See
2021
Drehkreuz für Elektromobilität

In der Nähe des Kamener Kreuzes in Nordrhein-Westfalen eröffnet die EnBW im Dezember 2021 ihren bislang größten Schnellladestandort. Dieser befindet sich an einem der meistbefahrenen Verkehrsknotenpunkte Deutschlands. 52 Fahrzeuge können gleichzeitig mit bis zu 300 Kilowatt Leistung laden. In nur fünf Minuten werden so je nach Fahrzeug bis zu 100 Kilometer Reichweite geladen – aus 100 Prozent Ökostrom. Etwa 50 große Schnellladeparks hat die EnBW mittlerweile eröffnet.

Der bislang größte Schnellladepark der EnBW am Kamener Kreuz
2023
„He Dreiht“: Ökostrom aus der Nordsee

Das niederdeutsche „He Dreiht“ bedeutet „er dreht“ – und ist der passende Name für den neuen Offshore-Windpark, den die EnBW Ende 2025 in der Nordsee in Betrieb nehmen wird. Im März fällt die Entscheidung, dieses Großprojekt ohne staatliche Förderung in Angriff zu nehmen. Nach der Fertigstellung sollen 64 Windräder mit einer installierten Leistung von 960 Megawatt das Offshore-Portfolio der EnBW auf einen Schlag verdoppeln und rein rechnerisch 1,1 Millionen Haushalte mit erneuerbaren Energien versorgen. „He Dreiht“ entsteht 90 Kilometer nordwestlich der Insel Borkum und 110 Kilometer westlich von Helgoland und gehört zu den derzeit europaweit größten Projekten der Energiewende.

Errichtung des Offshore-Windparks EnBW Albatros
2024
Größter Solarpark in Baden-Württemberg

Auch bei der Sonnenenergie bleibt die EnBW weiter am Ball: Anfang März 2024 markiert der erste Spatenstich den Baubeginn des Solarparks Langenenslingen-Wilflingen, des größten Photovoltaikprojekts in Baden-Württemberg. Ab Mitte 2025 wird die Anlage mit ihren 80 Megawatt installierter Leistung rechnerisch etwa 30.000 Haushalte mit Sonnenstrom versorgen können. Bei der ökologischen Gestaltung des Solarparks unterstützt das Dialogforum Energiewende und Naturschutz: So werden die neu geschaffenen Wiesenflächen des Solarparks nicht gedüngt, sondern der natürlichen Entwicklung überlassen. Ausgleichsmaßnahmen umfassen die Entwicklung eines artenreichen Grünlands, Baum-, Hecken- und Strauchpflanzungen sowie Trittsteinbiotope.

Der Bau der geplanten Freiflächen-Solaranlage wird von Naturschutzmaßnahmen begleitet.